Jeder Teilnehmer ist für seine Ausrüstung selbst verantwortlich. Ein absolutes Muss sind:

 

für Tagestouren in einem kleinen Rucksack

-Bergschuhe knöchelhoch mit Profilsohle (bzw. für Touren der Kategorie Trekkingschuhe oder gute Turnschuhe mit Profilsohle) - ich empfehle stets Meindl!

-funktionelle Kleidung

-Wind- und RegenschutzAlpe Laugera

-Trinkflasche (empfohlen min. 1 Liter)

-Sonnenschutz

-gültige Auslands-Reise- und Krankenversicherung (DAV-Mitgliedsausweis ist ausreichend)

 

für Mehrtagestouren (zusätzlich zum oben genannten) in einem Trekkingrucksack

-Schlafsack mit guter Isolationswirkung (kein Hüttenschlafsack!), verpackt in einer Plastiktüte (darf bei Regen auf keinen Fall nass werden)

-Isomatte

-wärmende Kleidung, z.B. Fleecepulli, Mütze, Handschuhe

-Kleidung zum Wechseln

-Stirn- oder Taschenlampe

-Essgeschirr (Teller, Becher, Gabel, Löffel, Messer)

-Hygieneartikel wie z.B. Zahnbürste, Taschentücher etc.

 

und ganz wichtig: Gesundheit sowie die erforderliche Kondition und Trittsicherheit muss jeder immer im Gepäck haben!

 

Proviant wird stets von mir gestellt. Denken Sie jedoch daran, noch ausreichend Stauraum dafür übrig zu haben. Die Verpflegung wird von mir vor Beginn der Tour auf die Teilnehmer verteilt.

 

kleiner Tipp: ein Fläschchen Wein findet in jedem noch so voll gepackten Rucksack Platz und ist stets eine ganz besonders willkommene Belohnung nach einem anstrengenden Tag!

Passo di Basagrana, Monte Togano - Rucksack mit im Val Grande gefundenem Hirschgeweih...

Darüber hinaus kann natürlich jeder nach seinen eigenen Vorstellungen seinen Rucksack bepacken. Denken Sie immer daran: weniger ist oft mehr! Bei einem langen Marsch durch die Wildnis spürt man jedes Gramm auf dem Rücken...

 

 

Und hier noch ein kleiner Überblick über die Ausrüstung, die mich nun schon seit fast 20 Jahren sicher durch die Einsamkeit Italiens bringt.

 

Dies soll nur ein gewisser Anhaltspunkt sein, auf keinen Fall eine Vorgabe für die eigene Ausrüstung! Jeder hat seine eigene Vorstellung davon, was unbedingt „mitgeschleppt“ werden muss und was lieber zuhause bleibt. Da möchte ich niemandem reinreden - solange die individuelle Ausrüstung ein sicheres und unbeschwertes Bergerlebnis ermöglicht, ist sie die richtige!

 

Etliches davon müssen Sie sowieso nicht dabei haben (z.B. Kochutensilien) – wie gesagt, alles nur ein allgemeiner Anhaltspunkt, aber vielleicht ganz hilfreich für die eigene Planung.

 

Kleidung

-Unterwäsche: Baumwollel

-T-Shirt: normales Baumwollprodukt, im Winter ein Merino-Unterhemd

Von beidem trage ich jeweils ein Teil am Körper und eines im Rucksack, das genügt vollauf.

 

-Hose: Fjällräven G1000 (Zip), unkaputtbar, moskito-, dornen- und brennesseldicht; im Winter dazu eine dicke Skiunterhose; für den Regenfall eine Überhose von Ock

 

-Pullover: Merino von H&M – dasselbe gibt’s auch in teuer...; im Winter dazu ein Fleecepulli von Four Seasons und/oder ein dünnes Softshell (Columbia)

 

-Jacke: Jack Wolfskin Goretex, unglaublich teuer, unglaublich gut! Hat meine Alpendurchquerung im Regensommer 2005 unbeschadet überstanden und mich trotz tagelangem Dauerregen trocken gehalten, außerdem absolut winddicht

Alpe di Basagrana

-Mütze: Fleece

-Piratentuch als kopfbedeckenden Sonnenschutz

-Handschuhe: Eiskletterhandschuhe von Mammut, ultradünn, ultrawarm

-Skibrille bei entsprechender Schneelage

 

-Gamaschen bei Schnee und Regen

 

-Socken: sind von Aldi und tun ihren Dienst, teure Markenprodukte laufen sich genauso schnell durch

 

Winterstimmung bei der Alpe Rina

-Schuhe: Meindl Perfekt – Volleder, zwiegenäht und mit 2,2kg pro Schuh wohl auch ultimativ schwer – manch einer mag mich für verrückt halten, mit diesen Klötzen an den Füßen selbst im Hochsommer unterwegs zu sein, doch für mich sind sie zu einer zweiten Haut geworden – bequem, wasserfest, atmungsaktiv, unzerstörbar und der Garant für eine blasenfreie Tour

-Schneeschuhe: Salomon X-Adventure, optimales Preis-Leistungs-Verhältnis

 

Rucksack

-für Mehrtagestouren: Tatonka Katanga 80 Liter, der steckt auch Gewichte bis über 25kg gut weg; dazu die passende Regenhülle

-die kleine Tour bestreite ich mit einem Vaude 35 Liter Rucksack mit integrierter Regenhülle

 

Schlafsack

-The North Face Daunenschlafsack, Komfort bis minus 5, Sicherheit bis minus 20 Grad

-Isomatte: dünne 5-Euro-Alufolienmatte (zwei davon), im Sommer absolut ausreichend und wunderbar platzsparend verpackbar; im Winter kommt noch eine etwas dickere Schaummatte dazu - die aufblasbaren Matten sind zwar bequemer, mir aber entweder entschieden zu schwer oder zu teuer

 

Utensilien

-Leki Makalu Trekkingstöcke (ungefedert, um stets ein sicheres Gefühl für den Untergrund zu haben)

im Föhnsturm kann man nur im Zelt kochen

-Gaskocher miti Camping-Gaz-Kartusche C204

-1-Liter-Kochtopf, Besteck (Esslöffel, Gabel), Aluteller, Kunststoffbecher

-Anzündwürfel (Holz-Wachs-Gemisch)

-Gasfeuerzeug

 

-1,5-Liter-Trinkflasche (Sigg)

-Micropur Wasserdesinfektionstabletten mit Chlor (muss praktisch nie verwendet werden)

-faltbarer 10-Liter-Wasserkanister für die abendliche Bevorratung

 

-Schweizer Taschenmesser (Mini-Ausführung mit Messer, Schere, Nagelfeile, Pinzette)

 

-LED-Stirnlampe (ein 3,50-Euro-noname-Produkt, ist zwar nicht ultimativ, erfüllt aber seinen Zweck)

-einige Kerzen (keine Teelichte, die geben nur wenig Licht)

 

-Kartenmaterial

-Höhenmesser (zur Orientierung unersetzbar, im Gegensatz zum Kompass und GPS, das man in den Alpen definitiv nicht braucht)

 

-einige Plastiktüten (für Abfall, Schmutzwäsche etc.)

 

-Fotoapparat

-Mobiltelefon - aber Achtung, man hat nur sehr selten Empfang!

 

-Kugelschreiber und etwas Papier

-Paketschnur (verwendbar z.B. als Wäscheleine oder Schnürsenkelersatz)

 

-Plastik- sowie etwas Bargeld und die wichtigsten persönlichen Dokumente

 

Erste Hilfe

-Rettungsdecke

-Pflaster

-Mullbinden

-Verbandsmaterial

-Leukoplast (auch für den täglichen Bedarf anstelle eines Klebebandes)

-Kohletabletten

-leichtes Schmerzmittel (Aspirin o.ä.)

-Wundsalbe

-ein Wiesel, um sich gegen Basilisken zu verteidigen :-)

 

Biwak über Macugnaga

Hygiene

-seifenfreie Seife (wichtig! Die klaren Bergbäche dürfen auf keinen Fall verunreinigt werden!)

-Zahnpasta und Zahnbürste, beides in der kleinen Reiseausführung

-Microfaser-Handtuch (30 Euro für einen Fetzen Stoff, aber das Trocknungsproblem ist damit gelöst...)

-eine Rolle Toilettenpapier

 

Sonstiges (je nach Art der Tour)

-mein Ein-Personen-Tunnelzelt ist von Jack Wolfskin (Last Resort I) und mit 1,6kg Bruttogewicht ein absolut tragbarer Komfort im Vergleich zum Biwaksack

[auf Biwaktouren (nicht pauschal buchbar, sprechen Sie mich an!) verleihe ich gerne noch ein 3-Personen-Vaude-Kuppelzelt]

 

-Condor Combat Machete

 

-Alpina Leicht-Steigeisen („Vierzacker“) für steile Grashänge und kurze Eispassagen

Kein Flash
Herbstimpressionen